Restaurant Lina
Ausgangslage
Lina kochte seit drei Jahren in Hannover-Linden für 35 Plätze, ohne eigene Website. Reservierungsanfragen kamen telefonisch — meist genau dann, wenn das Mittagsgeschäft anlief. Die Karte hing als verschwommenes Foto auf Facebook, Öffnungszeiten waren an drei verschiedenen Stellen widersprüchlich gepflegt. Neue Gäste, die das Bistro über Google suchten, fanden zuerst einen alten Lieferdienst-Eintrag und sprangen ab. Die Anfrage von Cross Studio kam am Vortag eines verpatzten Donnerstagabends.
Lösung
Eine schlanke Vier-Seiten-Struktur reicht für ein Bistro: Begrüßung, Karte, Reservierung, Anfahrt. Die Karte ist editorial gesetzt — Serif-Typografie, klare Hierarchie zwischen Vorspeisen, Hauptgängen und der Tageskarte, die Lina selbst über das Mini-CMS pflegt. Reservierungen laufen über ein eingebettetes Tool mit Bestätigungsmail, die Anfahrt zeigt eine ehrliche statische Karte mit Linden-Mitte als Bezugspunkt. Die Öffnungszeiten stehen an genau einer Stelle, zentral gepflegt, automatisch ausgespielt.
Ergebnis
In den ersten drei Wochen kamen 67 Online-Reservierungen über die Site — Tendenz steigend, weil Stammgäste die Telefonleitung freihalten. Die durchschnittliche Reservierungs-Dauer liegt bei 24 Sekunden. Lighthouse Performance bei 99, Ladezeit unter einer halben Sekunde. Wichtiger als Zahlen: Lina sagt, sie habe wieder Zeit zum Kochen, weil das Telefon im Service nicht mehr permanent klingelt.
In Zahlen.
„Ich wollte keine Website, die aussieht wie ein Werbeprospekt. Sie sollte sich anfühlen wie das Lokal — ruhig, klar, ein bisschen warm. Das ist getroffen. Und das Telefon klingelt jetzt nur noch, wenn jemand wirklich etwas Persönliches möchte."
Restaurant Lina Konzeptstudie